
Haarsträubende Ergebnisse!
Shampoos für normales Haar im Test
Glanz, Geschmeidigkeit, Spannkraft – aus der Werbung wissen wir, wie gepflegtes Haar aussehen muss. Zur Model-Haarpracht reicht es meist nicht, doch auch das haar von Otto-Normalverbraucher soll geschützt und mit Nährstoffen versorgt werden. Ob neben pflegenden Substanzen auch Schadstoffe in den Produkten stecken, hat Öko-Test untersucht.
Die Hälfte der Verbraucher hält seine Haare offenbar für unproblematisch: rund 65% der Männer und über 40% der Frauen verwenden Shampoo für normales Haar. Die Produkte sollen das haar möglichst schonend reinigen. Ob sie dieses auch tun hat Öko-Test untersucht und 30 Shampoos auf problematische Inhaltsstoffe getestet.
Krebsverdächtige Stoffe
Neun Produkten fielen bei den Testern durch und bekamen ein ungenügend. In allen neun Shampoos fanden die Öko-Tester Formaldehyd oder dessen Abspalter. “Formaldehydabspalter werden in der Regel als Konservierungsstoffe eingesetzt. Formaldehyd selbst gilt als krebsverdächtiger Stoff”, erläutert Alexandra Ferenz von Öko-Test. Dabei könne man auch andere Konservierungsstoffe wie etwa Parabene verwenden.
In fünf der neun Produkte fanden die Tester zudem polyzyklische Moschusverbindungen in zu hohen Mengen. Sie reichern sich in der Umwelt und im Körper als Fremdstoffe an und können sogar in der Muttermilch nachgewiesen werden. Zu den mit ungenügend bewerteten Produkten gehören “Fructis kräftigendes Pflegeshampoo Kraft& Glanz”, “L’Oréal Elvital Pflege-Shampoo Multivitamin”, “Pantene Pro-V Shampoo Classic” und “Ultra Beauty Pflege Shampoo Feuchtigkeitsmilch”.
Es geht aber auch anders: Als völlig schadstofffrei befanden die Tester fünf Produkte, die sie mit sehr gut beurteilten. Darunter u.a. das Alverde Pflegeshampoo Olive/Henna. Weitere elf sind nur gering mit Schadstoffen belastet wie z.B. Mildeen Hair Care Shampoo Kräuter und Yung Hair Care 7 Kräuter Shampoo
Dieser Artikel stammt von der ZDF Redaktion und ist nachzulesen unter www.zdf.de

































